05.01.2012, 18:53
Hallo tracler,
diese Woche habe auch ich meine Erfahrungen mit dem besagten Bolzen gesammelt. Der Vorbesitzer meines trac hatte den Dreiecksschnitt in den Rahmen wohl schon einmal durchgeführt. Der Bolzen selbst war bei dieser Gelegenheit allerdings nicht bewegt worden, entsprechend fest saß er (nach 30 Jahren ohne Bewegung wären wir vermutlich auch ein bisschen eingerostet ).
Da ich nicht nochmal in den Rahmen schneiden wollte, habe ich ihn wie folgt demontiert:
Zunächst habe ich das aufgeschweißte, L-förmige Rundeisen ein wenig nach hinten gebogen. Das ging aber nur, weil ich dessen Kopf mit einem Montierhebel nach hinten drücken und ein Gewebeband durchziehen konnte. Mit diesem habe ich mit Hilfe eines 8 t Wagenhebers an dem Bolzen gezogen. Das Ergebnis war allerdings leider nur, dass sich das-L-förmige Rundeisen komplett nach hinten gebogen hat.
Daraufhin habe ich aus 2 mm starkem Stahllochband eine Öse gebastelt, die ich in das Rundeisen eingehängt und mit einem Federstecker gesichert habe. Durch ein Loch habe ich eine M 10-Gewindestange durchgeführt, die einen guten Meter lang war. Diese habe ich im Bereich der Dreipunkt durch eine Bohrung für Hydraulikkupplungen geführt und mit einem 5 mm Flacheisen, einer Scheibe und einer Mutter gekontert. Anschließend habe ich den Bolzen rund 5 Minuten mit dem Brenner erhitzt, abkühlen lassen und den Bolzen dann langsam aber sicher mit der Mutter herausgedreht.
Ohne Erhitzen war nichts zu machen. Da habe ich eine Mutter nach der anderen durchgedreht.
Demnächst kommt er mit Molybdänoxidfett wieder rein und dann ist hoffentlich für lange Zeit Ruhe.
Gruß
MIchael
diese Woche habe auch ich meine Erfahrungen mit dem besagten Bolzen gesammelt. Der Vorbesitzer meines trac hatte den Dreiecksschnitt in den Rahmen wohl schon einmal durchgeführt. Der Bolzen selbst war bei dieser Gelegenheit allerdings nicht bewegt worden, entsprechend fest saß er (nach 30 Jahren ohne Bewegung wären wir vermutlich auch ein bisschen eingerostet ).
Da ich nicht nochmal in den Rahmen schneiden wollte, habe ich ihn wie folgt demontiert:
Zunächst habe ich das aufgeschweißte, L-förmige Rundeisen ein wenig nach hinten gebogen. Das ging aber nur, weil ich dessen Kopf mit einem Montierhebel nach hinten drücken und ein Gewebeband durchziehen konnte. Mit diesem habe ich mit Hilfe eines 8 t Wagenhebers an dem Bolzen gezogen. Das Ergebnis war allerdings leider nur, dass sich das-L-förmige Rundeisen komplett nach hinten gebogen hat.
Daraufhin habe ich aus 2 mm starkem Stahllochband eine Öse gebastelt, die ich in das Rundeisen eingehängt und mit einem Federstecker gesichert habe. Durch ein Loch habe ich eine M 10-Gewindestange durchgeführt, die einen guten Meter lang war. Diese habe ich im Bereich der Dreipunkt durch eine Bohrung für Hydraulikkupplungen geführt und mit einem 5 mm Flacheisen, einer Scheibe und einer Mutter gekontert. Anschließend habe ich den Bolzen rund 5 Minuten mit dem Brenner erhitzt, abkühlen lassen und den Bolzen dann langsam aber sicher mit der Mutter herausgedreht.
Ohne Erhitzen war nichts zu machen. Da habe ich eine Mutter nach der anderen durchgedreht.
Demnächst kommt er mit Molybdänoxidfett wieder rein und dann ist hoffentlich für lange Zeit Ruhe.
Gruß
MIchael