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18.08.2010, 10:45
Hallo zusammen,
bin gerade am Überlegen, wie ich möglichst günstig in Verbindung mit einer 4,5m Kurzscheibenegge Grünroggen auf die Maisstoppeln säen könnte. Im Frühjahr nach der Ernte sollte dann wieder Mais auf den Flächen gesät werden.
Gibt es Möglichkeiten, mit einem Lehnerstreuer, einer aufgebauten Drillmaschine oder dem Düngerstreuer?
Wäre dankbar über Erfahrungsberichte oder Ideen.
"Geht nicht" gibts nicht!
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Hallo.
Also wir haben das schonmal mit dem Smaragd und Lehner Streuer gemacht (3m AB). Ging eigtlich sehr gut, bis auf das Nachfüllen alle 2 Runden. Flächenleistung für´n Ar...
Bei Ölrettich und Senf hingegen echt top.
Was auch super klappt ist, wenn der Acker schon gegrubbert ist mit Lehner Streuer und Hackstriegel in Kombination...
Zu Hause säen wir alles mit der Horsch Pronto 6AS PPF, bzw. der dazugeörigen Maistro.
MfG
MB trac.
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Moin Lohner,
Genauso habe ich es letztes Jahr gemacht, und ich war begeistert!
Es muss nur die Walze der Scheibenegge schwer genug sein, dann ist das Verfahren kein Problem
Gruss Hartmut
MBtrac, alles andere ist Behelf!
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18.08.2010, 11:23
Hallo Hartmut, an diese Version hatte ich auch schon gedacht. War dann der Roggen nicht zu tief abgelegt? Wieviel kg Saatgut je ha hast du dabei verwendet? Bist du nochmal mit der Cambridgewalze drüber? Diente dein Roggen nur als Zwischenfrucht oder wurde er auch an eine BGA verkauft? Wir haben teilweise sehr kiesreiche Böden.
Danke schon mal
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Nein, die Tiefe war optimal. Sehr schöner, gleichmäßiger Aufgang.
Durch die schwere Catros-Walze auch passende Rückverfestigung.
Der Roggen diente nur als Gründung und wurde im März wieder mit der Scheibenegge eingearbeitet.
Saatmenge waren 180 kg/ha.
Gruss Hartmut
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18.08.2010, 11:38
@ Hartmut
Meinst du, dass es bei diesem Verfahren zu einem ausreichenden Ertrag führt, um diesen an eine BGA ab Feld zu verkaufen?
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Ja, wenn die Nachdüngung stimmt dürfte es kein Problem sein, und auch Masse anbringen.
Für mich war es wirklich schwer, den gut stehenden Roggen im März einzuarbeiten.
Kurzzeitig kam mir auch in den Sinn, ihn stehen zu lassen...
Gruss Hartmut
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18.08.2010, 11:43
Ok. Danke. Hast mir schon sehr geholfen.
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18.08.2010, 13:05
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.08.2010, 13:08 von
holgi63.)
Hallo Lohner,
Hartmuts Variante funktioniert problemlos, wenn die Scheibenegge im Tiefgang begrenzt wird. Da Kurzscheibeneggen i.d.R. einen Nachläufer haben, mit der die Arbeitstiefe begrenzt werden kann, sollte das optimal funktionieren.
Oder Du hast einen alten Vicon-Pendelstreuer, den hängst Du in den FKH, der funktioniert nämlich auch bei "verkehrter" Drehrichtung der ZW. Dann sparst Du noch einen Arbeitsgang.
Viel Erfolg!
Holger
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Die 3 MBtrac-Grundsätze:
1.) Ein MBtrac ist zwar nicht alles, aber ohne MBtrac ist alles nichts!
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18.08.2010, 13:21
Hallo Holger,
das mit der Arbeitstiefe ist so eine Sache. Ich möchte nämlich nach der Maisernte die Maisstoppel möglichst gut eingearbeitet bekommen.
So einen Vicon-Streuer hätte ich sogar noch.
Danke schon mal
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Hallo Lohner.
Hier in der Gegend wird viel Zwischenfrucht, auf Getreide- oder Maisstoppeln, mit dem Güllefass ausgebracht.
Die gewünschte Menge Saatgut vor dem Ankuppeln in den Ansaugschlauch geben und mit einsaugen. So wird das Saatgut schön im Fass verteilt. Über die Ausbringmenge pro Ha der Gülle kannst du dann auch deine Menge pro Ha für die Zwischenfrucht bestimmen. Danach mit der Scheibenegge einarbeiten und fertig.
Das funktioniert ohne Probleme, egal ob Klee, Senf, Ölrettich oder Grünroggen und die Zwischenfrucht hat gleich "Nahrung" zum Start.
Gruß Thomas
"Leidenschaft für Landwirtschaft"